Um das gesunde Wachstum Ihrer Pflanzen zu fördern und die Blüte anzuregen, ist es wichtig, ihre Wachstumsbedingungen zu respektieren und ihnen die notwendigen Bedingungen zum Gedeihen zu bieten. Tatsächlich reagieren einige Pflanzen besonders empfindlich auf das harte Wasser, das zur Bewässerung verwendet wird. Dies gilt insbesondere für Orchideen, die Kalk nicht gut vertragen. Finden Sie heraus, was Sie Ihrer Orchideenbewässerung hinzufügen können, um Kalkablagerungen zu neutralisieren.

Die Orchidee ist eine mehrjährige Pflanze mit immergrünem Laub. Diese tropische Pflanze wird für ihre farbenfrohen Blüten geschätzt und ist pflegeleicht. Sie eignet sich ideal zur Dekoration Ihres Innenraums oder zur Beleuchtung Ihrer Terrasse oder Ihres Balkons. Um das Wachstum zu stimulieren und die Blüte zu fördern, können Sie dem harten Wasser, das Sie zum Gießen verwenden, Folgendes hinzufügen.

Was kann man dem Orchideenwasser hinzufügen, um ein gesundes Wachstum zu fördern?

Orchideen im Topf – Quelle: spm

Die Wasserqualität ist für Ihre Zimmerpflanzen, insbesondere Orchideen, sehr wichtig. Nehmen wir das Beispiel der Gattung Phalaenopsis, auch Schmetterlingsorchidee genannt,   ist diese Pflanze sehr empfindlich.   Kalkstein ist für ihn nicht geeignet. Tatsächlich   ist es nicht nur schädlich   für Ihre Orchideen, sondern hinterlässt auch unansehnliche weißliche Ablagerungen auf dem Blattwerk Ihrer Pflanze. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Orchideen   mit kalkfreiem Quellwasser,   ggf. Regen, zu gießen. Wenn Sie jedoch kein Regenwasser sammeln können, gibt es eine andere Lösung: Gießen Sie Ihre Pflanzen mit gefiltertem Wasser ohne Kalkablagerungen. Der Trick besteht darin, etwa zehn Tropfen Zitronensaft ins Gießwasser zu geben. Dieser Tipp hilft,   Kalkablagerungen in hartem Leitungswasser zu neutralisieren.   Dadurch können Ihre Orchideen gesund wachsen und sich entwickeln.

Um die Blüte Ihrer Orchideen anzuregen, können Sie auch Flüssigdünger hinzufügen, verdünnt in das Wasser, in dem Sie Ihre Pflanzen gießen. Achten Sie jedoch darauf,   Ihre Orchideen nicht zu stark zu düngen,   da dies den gegenteiligen Effekt haben könnte. Eine Gabe von Dünger alle drei bis vier Bewässerungen, insbesondere   während der vegetativen Wachstumsphase,   wird als ausreichend angesehen, um das Wachstum und die Blüte Ihrer Pflanzen zu fördern.

Wie gießt man Orchideen erfolgreich?

Besprühen von Orchideenblättern – Quelle: spm

Die Orchidee ist eine tropische Pflanze, die Feuchtigkeit schätzt. Überschüssiges Wasser könnte jedoch die Wurzeln der Pflanze ersticken und zu Fäulnis führen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Orchidee in eine transparente Vase umzutopfen. Wenn Sie das Aussehen Ihres Topfes stört, können Sie sich für einen passenden Übertopf entscheiden. Mit einem durchsichtigen Topf können Sie   regelmäßig das Aussehen der Wurzeln überprüfen und   so feststellen, ob Ihre Pflanze gegossen werden muss oder nicht. Wenn die Farbe ihrer Wurzeln grau wird, bedeutet das tatsächlich,   dass Ihre Pflanze dehydriert ist   und gegossen werden muss. Überprüfen Sie vor dem Gießen Ihrer Orchidee   auch den Untergrund.   Wenn es trocken ist, ist es Zeit, es zu gießen. Ein weiterer Tipp ist,   den Topf zu wiegen.   Wenn es schwer ist, bedeutet das, dass der Untergrund bereits mit Wasser gefüllt ist. Lassen Sie es trocknen, bevor Sie es erneut gießen.

Der beste Weg, Ihre Orchidee zu gießen, besteht darin, sie zu durchnässen. Bei dieser Technik wird die Pfanne in ein Becken mit Quell- oder Leitungswasser und ein paar Tropfen Zitronensaft getaucht, um die Kalkablagerungen zu neutralisieren. Stellen Sie sicher, dass   nur drei Viertel des Topfes nass sind.   10 Minuten ruhen lassen, dann den Topf aus der Schüssel nehmen   und abtropfen lassen.   Auf diese Weise rehydrieren Sie Ihre Pflanze, ohne sie zu beschädigen. Tatsächlich könnte das Gießen der Orchidee von oben oder das Einweichen der Wurzeln in Wasser die Fäulnis fördern   und zum Welken der Pflanze führen.  Denken Sie daran, dass es auch wichtig ist,   Wasser mit Raumtemperatur zu verwenden.   Wenn das Wasser kalt oder noch warm ist, kann es bei Ihrer Pflanze zu einem Thermoschock kommen, der ihr Wurzelsystem schädigt.

Denken Sie auch daran, die Orchidee von Zeit zu Zeit zu besprühen. Verwenden Sie dazu zimmerwarmes, kalkfreies Wasser und   halten Sie Ihre Pflanze von Zugluft   und Wärmequellen wie der Heizung fern. Tatsächlich verträgt diese tropische Pflanze keine trockene Umgebung. Denken Sie daran, dass Sie während der Blütezeit Ihrer Orchidee nur das Blattwerk und   nicht die Blüten besprühen sollten.

Damit Ihre Orchidee lange hält, können Sie sie alle zwei bis drei Jahre umtopfen. Wählen Sie dazu einen speziellen Boden für Orchideen. Dieses besteht unter anderem aus einer Mischung aus Kokosfasern, Holzkohle, Rindenmulch und Tonpellets. Dieses Substrat fördert   die Entwässerung   und sorgt für die Belüftung und Nährstoffe, die Ihre Pflanze benötigt.

Indem Sie dem harten Wasser, mit dem Sie Ihre Orchideen gießen, einfach ein paar Tropfen Zitronensaft hinzufügen, neutralisieren Sie Kalkablagerungen und fördern ein gesundes Wachstum Ihrer Pflanzen.

Ist weißer Essig schädlich für Pflanzen?

Obwohl er Ihren Garten und Ihre Pflanzen von Unkraut befreien kann, ist weißer Essig nicht selektiv; Die darin enthaltene Essigsäure kann für viele Pflanzen tödlich sein. Denn wenn es in den Boden eingebracht wird, senkt es den pH-Wert deutlich und behindert das Pflanzenwachstum.