Viele Pflanzen, die wir als Zimmerpflanzen anbauen, wachsen im Freien in wärmeren Regionen. Wenn die Temperaturen im Sommer konstant warm sind, fühlen sie sich zu Hause, auf dem Balkon oder der Terrasse wohl. Die meisten Zimmerpflanzen bevorzugen einen wind- und zuggeschützten Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie dies berücksichtigen, gedeihen Zimmerpflanzen wunderbar im Freien. Wir stellen Ihnen 7 Zimmerpflanzen vor, die Sie im Sommer nach draußen bringen können.

Zimmerpflanze 1: Die Kaktusfeige

Der Feigenkaktus (Ficus Benjamina) wächst wild an Waldrändern oder auf Lichtungen. Im Freien benötigt der Ficus einen hellen Standort und verträgt hier die direkte Sonne gut. Allerdings müssen Sie ihn nach und nach an die Sonne gewöhnen, damit die Blätter keinen Sonnenbrand erleiden. Stellen Sie es zunächst außerhalb der Sonne und dann für ein paar Stunden in die mildere Morgen- oder Nachmittagssonne. Der Feigenkaktus fühlt sich bei einer Temperatur von 22 bis 28 Grad Celsius am wohlsten.

Zimmerpflanze 2: Glücksbringer (Brachychiton rupestris)

Der Glücksbaum wird auch Australischer Flaschenbaum oder Queensland-Flaschenbaum genannt. Dieser Name bezieht sich auf den für diese Zimmerpflanze typischen flaschenförmigen Stamm. Der dicke untere Teil dient in Dürrezeiten als Wasserreservoir. In der Natur kann er an der dicksten Stelle einen Durchmesser von dreieinhalb Metern erreichen. Der Glücksbaum benötigt einen luftigen, sehr hellen und sonnigen Standort. Bevor er direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden kann, muss der Glücksbaum an Sonnenlicht gewöhnt werden. Dann fühlt es sich den ganzen Sommer über draußen wohl und übersteht auch kalte Nächte problemlos.

Zimmerpflanze 3: die Palme (Yucca)

Die Yucca-Palme ist eine der häufigsten Zimmerpflanzen. Ihre Cousins, wie die Blütenpalme oder die Garten-Yucca und die Blaupalme, sind sehr beliebte Gartenpflanzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Palme ihren Sommer auch gerne draußen verbringt. Von Mai bis Oktober kann es nach einer kurzen Eingewöhnungszeit in die volle Sonne und ins Freie gestellt werden.

Zimmerpflanze 4: Ufo-Pflanze (Pilea)

Die Ufo-Pflanze fühlt sich bei einer Temperatur von 15 bis 18 Grad Celsius am wohlsten. Sie bevorzugt einen sehr hellen oder höchstens halbschattigen Standort. Es muss vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt werden. Ideal ist ein kühler, nicht sonniger Standort, zum Beispiel auf einem Ost- oder Westbalkon. Da die Pilea stark der Sonne zugewandt ist, muss sie auch im Sommerquartier regelmäßig gedreht werden.

Zimmerpflanze 5: Kurkuma

Viele Menschen kennen Kurkuma als beliebtes Gewürz. Dies wird aus der Wurzel extrahiert. Aber auch die Blätter und Blüten sind eine Überlegung wert: Als Zimmerpflanze ist Kurkuma äußerst dekorativ. Es benötigt einen warmen, halbschattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Wird es im Sommer auf einem Balkon aufgestellt, sollte es von Zeit zu Zeit mit Wasser besprüht werden. Bringen Sie die Kurkumapflanze nachts ins Haus, wenn die Temperatur unter 12 Grad Celsius fällt, sonst sterben die Blätter ab.

Zimmerpflanze 6: Kanarischer Drachenbaum

Der Kanarische Drachenbaum ist ausschließlich auf den Kanarischen Inseln heimisch und wächst dort als großer Baum. Bei uns hat sie sich als dekorative und pflegeleichte Zimmerpflanze mehr als bewährt und wird für ihren außergewöhnlichen Wuchs geschätzt. Im Sommer kann der Drachenbaum wind- und regengeschützt draußen aufgestellt werden. Dann muss es vor Bodenkälte und Zugluft geschützt werden, kältere Nachttemperaturen verträgt es aber gut.

Zimmerpflanze 7: Porzellanblume

Die Chinablume (Hoya) ist eine beliebte blühende Topfpflanze. Sie zählt zu den Seidenpflanzen. Seine fleischigen Blüten sind sehr dekorativ und verströmen einen angenehmen Duft. Im Sommer gedeiht die Wachsblume am besten an einem hellen, warmen Standort. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Da sich die Zimmerpflanze zwischen 18 und 23 Grad Celsius am wohlsten fühlt, ist ein vollsonniger Standort auf der Terrasse ideal.